
KUNST
Ich erzähle mit Farben, Linien und Stoffen,
was sich nicht in Worte fassen lässt.
Meine künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Körper, Wahrnehmung und inneren Landschaften. Ich beschäftige mich mit Zuständen, die schwer greifbar sind: Schmerz, Überforderung, Erschöpfung, aber auch Verbundenheit, Erinnerung und Resonanz mit der Umwelt.
Ein zentraler Fokus liegt auf meiner Auseinandersetzung mit Migräne. Mich interessiert, wie sich unsichtbare Erfahrungen – körperliche Ausnahmezustände, sensorische Reizüberflutung oder das Gefühl von Kontrollverlust – in Bilder, Materialien und Räume übersetzen lassen.
Parallel dazu erforsche ich das Verhältnis von Mensch und Natur: als Spiegel innerer Prozesse, als Ort der Projektion, aber auch als Gegenüber. Landschaften, Formen und Strukturen werden dabei zu Resonanzräumen für emotionale und körperliche Zustände.
Ich arbeite medienübergreifend mit Zeichnung, Mixed Media, Fotografie, textilen Elementen, Installation und skulpturalen Ansätzen. Viele Arbeiten entstehen forschungsbasiert, aus Beobachtung, Sammlung und Wiederholung.



