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Migräne und Schmerz

In meiner Arbeit zu Migräne und Schmerz erforsche ich den Körper als Erfahrungsraum – als Ort von Intensität, Verletzlichkeit und permanenter Aushandlung. Dabei zeigt meine Kunst bewusst auch Wut und Frustration, weil diese Aspekte von Krankheit gesellschaftlich oft ausgeblendet werden. Ich sehe darin keinen Gegensatz zu positiven Perspektiven – sondern eine notwendige Ergänzung, um Erfahrung vollständig sichtbar zu machen.

Ausgangspunkt ist meine eigene Erfahrung mit chronischer Migräne. Mich interessiert weniger die medizinische Illustration von Symptomen als vielmehr die subjektive Wahrnehmung: Druck, Flimmern, Fragmentierung, Zeitverlust, Rückzug.

Diese Zustände übersetze ich in Linien, Schichtungen, Wiederholungen und Störungen. Formen brechen auf, verdichten sich oder verschwinden. Farbe wird reduziert oder gezielt eingesetzt, um Spannungen sichtbar zu machen.

Viele Arbeiten entstehen seriell und prozesshaft. Sie dokumentieren nicht nur Schmerz, sondern auch den Versuch, ihn zu verstehen, zu strukturieren oder für einen Moment zu zähmen.

Meine künstlerische Praxis versteht sich dabei als Schnittstelle zwischen persönlicher Erfahrung, künstlerischer Forschung und gesellschaftlicher Sichtbarkeit. Ziel ist es, Migräne als komplexe neurologische Erkrankung jenseits von Klischees erfahrbar zu machen – und Räume für Empathie, Austausch und Dialog zu öffnen.

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