

MEIN ANSATZ
Ich verstehe Kunst nicht als Illustration von Wissen,
sondern als Möglichkeit, neues Wissen entstehen zu lassen.
Mich interessiert nicht, wie sich Migräne illustrieren lässt. Mich interessiert, wie Kunst Erfahrungen sichtbar machen kann, für die Sprache oft nicht ausreicht.
Meine Arbeiten entstehen an der Schnittstelle von Kunst, Gesundheit und Forschung. Ausgangspunkt ist dabei immer die künstlerische Praxis. Zeichnung, Skulptur, Installation, Objektkunst oder partizipative Formate sind für mich keine festen Techniken, sondern unterschiedliche Möglichkeiten, Fragen zu untersuchen, Erfahrungen zu übersetzen und neue Formen der Kommunikation zu entwickeln.
Kunst wird so zum Ort der Erkenntnis: Während ich arbeite, entstehen neue Fragen, Forschungsansätze und Formen des Austauschs zwischen Betroffenen, medizinischem Fachpersonal und Öffentlichkeit.
Meine Arbeiten verbinden unterschiedliche Materialien, Medien und Ausdrucksformen. Je nach Fragestellung entstehen Zeichnungen, Mixed-Media-Arbeiten, Skulpturen, Installationen, Künstler:innenbücher oder partizipative Formate.
Mich interessiert nicht ein bestimmtes Medium, sondern die Frage, welche Form einem Thema gerecht wird.
Deshalb arbeite ich intuitiv und gleichzeitig analytisch. Viele Projekte beginnen mit einer künstlerischen Idee und entwickeln sich im Arbeitsprozess weiter – häufig gemeinsam mit anderen Menschen.
Mehr zu meiner künstlerischen Praxis erzähle ich in meinem Portfolio.
KÜNSTLERISCHE PRAXIS
Meine Arbeit orientiert sich an einem künstlerisch-forschenden Ansatz. Sie bewegt sich zwischen Artistic Research, Research-Creation, partizipativer Kunst und Disability Art.
Mich interessiert, wie Wissen nicht erst nach der Kunst entsteht, sondern während des künstlerischen Prozesses selbst.
Die künstlerische Praxis wird dadurch Teil eines offenen Forschungsprozesses.
Damit bewegt sich meine Arbeit zwischen Konzeptkunst, partizipativer Kunst, Artistic Research, Research-Creation und Disability Art.
Künstler:innen wie Frida Kahlo, Suzanne Lacy, Hito Steyerl, Walid Raad oder Otobong Nkanga inspirieren mich auf unterschiedliche Weise – nicht durch eine gemeinsame Bildsprache, sondern durch ihre Verbindung von Kunst, Forschung, gesellschaftlichen Fragen und persönlicher Erfahrung.
Mehr zu meinem Ansatz erzähle ich in meinem Forschungsprogramm.
KÜNSTLERISCH FORSCHENDER ANSATZ
Meine multidisziplinäre Ausbildung ermöglicht mir, unterschiedliche Perspektiven miteinander zu verbinden.
Sportwissenschaft, Neuropsychologie, Science and Technology Studies sowie langjährige Erfahrung in Museen, Wissenschaft und Kultur prägen meinen Blick auf Gesundheit, Wahrnehmung und Kommunikation.
Diese Erfahrungen fließen heute in meine künstlerische Arbeit ein – nicht als Illustration wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern als Ausgangspunkt neuer künstlerischer Fragestellungen.
WIE ICH ARBEITE
Derzeit entwickle ich ein interdisziplinäres Forschungsprogramm zur Rolle von Kunst in der Entstigmatisierung von Migräne.
Ausgehend von Ausstellungen, Workshops und partizipativen Formaten untersuche ich Fragen wie:
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Wie verändert Kunst die Kommunikation über chronische Erkrankungen?
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Welche Erfahrungen werden durch künstlerische Prozesse sichtbar?
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Welche Rolle kann Kunst in der Gesundheitskommunikation spielen?
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Wie entstehen neue Formen des Wissens zwischen Kunst, Medizin und Gesellschaft?
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Wie können künstlerische Prozesse zu einem kulturellen Verständnis von Migräne beitragen?
Mehr zu meinem Ansatz erzähle ich in meinem Forschungsprogramm.
AKTUELLE FORSCHUNG
DIE FAKTEN
AUSSTELLUNGEN
Ausstellungen bilden einen zentralen Bestandteil meiner künstlerischen Praxis. Sie sind nicht nur Orte der Präsentation, sondern auch Räume für Begegnung, Dialog und gemeinsames Nachdenken über Gesundheit, Wahrnehmung und Gesellschaft.
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09|2026 Infoabend Migräne (Gesundheitsforum, Lübeck)
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06-09|2026 Reizräume (Teil der Waterkant Ausstellung, Kiel)
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06|2026 Kopflandschaften (Einzelausstellung, Pop-Up Pavillion, Kiel)
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11|2025 BROKEN ECHOS (Interaktive Installtion mit DJ, Alte Mu e.V., Kiel)
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08|2025 Migräne Black Box (Gruppenausstellung, Pentiment Int. Sommerakademie, Hamburg)
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05|2015 The Digital Self (Pop up Ausstellung, Muffathalle, München)
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11|2010 Stadtansichten (Fotoausstellung, Technische Universität München)
