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13 Hämmer

MEIN ANSATZ

Ich bin Künstlerin und Wissenschaftskommunikatorin. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit Migräne, Schmerz, Wahrnehmung und den gesellschaftlichen Folgen unsichtbarer Erkrankungen. Ausgehend von meiner eigenen chronischen Migräne entwickle ich künstlerische Arbeiten, die Erfahrungen sichtbar machen, für die oft Sprache fehlt.

Mich interessiert, wie Kunst komplexe Körpererfahrungen zugänglich machen, Verständnis schaffen und neue Formen der Gesundheitskommunikation eröffnen kann. Dabei entstehen Ausstellungen, interaktive Arbeiten, Künstler:innenbücher, Workshops und partizipative Formate an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Im Zentrum meiner Arbeit steht ein künstlerisch-forschender Zugang. Mich interessiert, wie sich komplexe Erfahrungen durch Materialien, Bilder, Räume und Interaktion übersetzen lassen – besonders dort, wo Sprache an ihre Grenzen stößt.

Ich arbeite intuitiv und gleichzeitig analytisch.

 

Ausgangspunkt meiner Projekte ist meist die künstlerische Praxis: Zeichnung, Mixed Media, Installation, Textil, Objektarbeit oder partizipative Formate helfen mir dabei, Erfahrungen mit Migräne und chronischen Schmerzen sichtbar und erfahrbar zu machen. Dabei bin ich nicht auf bestimmte Techniken festgelegt, sondern suche für jedes Thema nach einer eigenen visuellen und materiellen Form.

Meine multidisziplinäre Ausbildung hilft mir dabei, an Schnittstellen zu arbeiten und unterschiedliche Perspektiven miteinander zu verbinden. Durch mein Studium der Sportwissenschaften mit Schwerpunkten in Psychologie und Neurowissenschaften, meine Promotion in den Science and Technology Studies sowie meine Arbeit in Wissenschafts- und Kulturinstitutionen bewege ich mich selbstverständlich zwischen künstlerischer Praxis, Forschung, Vermittlung und Kommunikation.

Die Kunst bildet dabei den Ausgangspunkt meiner Arbeit. Aus ihr entstehen neue Fragen, Vermittlungsformate, Workshops und Forschungsansätze. Mich interessiert nicht nur, wie sich Migräne künstlerisch darstellen lässt, sondern auch, wie Kunst Kommunikation erweitern, Verständnis fördern und Räume für Austausch schaffen kann – zwischen Betroffenen, Öffentlichkeit und medizinischem Fachpersonal.

WIE ICH ARBEITE

Schon als Kind habe ich gerne gezeichnet, collagiert und visuelle Übersichten zu Themen gestaltet, die mich begeistert haben. Ich lerne bis heute stark über Bilder, Zusammenhänge und praktische Erfahrungen. Mich interessiert, wie Wissen erfahrbar werden kann – nicht nur sachlich, sondern emotional, körperlich und intuitiv.

Diese Verbindung begleitet meinen gesamten Weg: Ich habe Sportwissenschaften in München und Gießen studiert und mich dort intensiv mit Psychologie, Neurowissenschaften und Körperwahrnehmung beschäftigt. Später promovierte ich im Fach Science and Technology Studies zum Einfluss von Plattformlogiken auf Wissenschaftskommunikation auf YouTube.

Beruflich habe ich viele Jahre an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst, Vermittlung und digitalen Medien gearbeitet – unter anderem am Deutschen Museum in München, wo ich im Rahmen von museum4punkt0 ein Virtual-Reality-Labor für digitale Vermittlung aufgebaut und geleitet habe.

 

2024 zog ich nach Kiel und arbeitete in der Wissenschaftskommunikation der Forschungsmission mareXtreme am GEOMAR, bevor ich mich entschied, meiner künstlerischen Praxis mehr Raum zu geben und mich als Künstlerin und Wissenschaftskommunikatorin selbstständig zu machen.

Heute verbinde ich künstlerische Praxis mit Gesundheits- und Wissenschaftskommunikation und forsche zu der Frage, wie Kunst dabei helfen kann, Migräne sichtbarer, verständlicher und besprechbarer zu machen.

ÜBER MICH

DIE FAKTEN

FORSCHUNG 

Ich arbeite empirisch an den Schnittstellen von Gehirn, Gesellschaft, Medien – und inzwischen verstärkt zu Kunst und Migräne.

  • Studium der Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Neuropsychologie und Psychoregulation (u. a. EEG-Studien, TMS, MRT, Konzentrationsmessungen).

  • Erfahrung mit quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden in Natur- und Sozialwissenschaften.

  • Promotion in Science and Technology Studies zu Wissenschaftskommunikation auf YouTube (Plattformlogiken und Sichtbarkeit von Expertise, Mixed-Methods-Ansatz mit Videoanalyse, Interviews, Plattformbeobachtung).

  • Praxisnahe Forschung zu Wissenschaftsvermittlung in Museen und neuen Technologien (XR, Co-Creation, Storytelling).

  • Forschungsschwerpunkte:

    • Migräne und Kunst

    • kollaboratives Forschen zwischen Kunst und Wissenschaft

    • partizipative Formate der Wissenschafts- und Gesundheitskommunikation

    • digitales Storytelling und digitale Vermittlungsangebote.

Du möchtest mehr erfahren? 

Schreib mir gerne oder schau Dir mein Angebot an. 

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