
PROJEKTE
Auf dieser Seite stelle ich aktuelle Projekte vor.
Im Zentrum steht meine künstlerische Auseinandersetzung mit chronischen Erkrankungen und Wahrnehmungsräumen – verbunden mit Formaten, die Beteiligung ermöglichen und neue Perspektiven zwischen Kunst, Medizin und Gesellschaft eröffnen.
Waterkant-Ausstellung
Reizräume
Im Rahmen des Waterkant Festivals entsteht eine interaktive Ausstellung zu Migräne, Reizverarbeitung und Selbstmanagement. Gezeigt werden das digitale Choose-your-own-Adventure-Spiel "Migräne Management" sowie ein künstlerisches Mal- und Arbeitsbuch für Menschen mit Migräne. Besuchende sind eingeladen, sich spielerisch und kreativ mit unsichtbaren Krankheitserfahrungen auseinanderzusetzen.

Interdisziplinärer Workshop
Unsichtbares sichtbar machen
Ein künstlerisch-partizipativer Workshop, der Patient:innen und medizinisches Fachpersonal zusammenbringt. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden künstlerische Ausdrucksformen für Erfahrungen mit Migräne, die oft schwer vermittelbar bleiben.
Der Workshop wird in Kooperation mit der Schmerzklinik Kiel unter der Leitung von Prof. Hartmut Göbel und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft durchgeführt und im Rahmen des EU-kofinanzierten Projekts CultureAndHealth Platform gefördert (Ausrichter: humaQ gGmbH zusammen mit Healing Culture Network e. V.).

Migräne und Kunst - wie geht das?
UKSH Gesundheitsforum Lübeck
Am 14. September 2026 findet im CITTI Park Lübeck der erste Patienteninformationstag „Migräne verstehen“ im UKSH Gesundheitsforum statt. Expert:innen informieren gemeinsam mit Betroffenen über Migräne, moderne Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote.
Ich stelle dort einzelne Prints meiner Serie "Je ne sais pas" aus und spreche darüber welchen Einfluss Kunst auf Migräne haben kann.

Mal- und Arbeitsbuch
Migräne sichtbar machen
„Migräne sichtbar machen“ ist ein künstlerisch-medizinisches Mal- und Arbeitsbuch für Menschen mit Migräne. Es verbindet kreatives Gestalten, Reflexion und verständliche medizinische Informationen zu einem niedrigschwelligen Werkzeug für den Alltag mit chronischem Schmerz.
Das Buch bewegt sich zwischen Kunst, Selbsthilfe und Wissenschaftskommunikation. Es ist weder klassisches Ausmalbuch noch medizinischer Ratgeber, sondern ein offenes Format, das Betroffene dabei unterstützt, Migräne sichtbar zu machen und eigene Erfahrungen zu reflektieren.

Forschungsprogramm
Mit Kunst forschen
In meiner Forschung untersuche ich, wie Kunst dazu beitragen kann, Erfahrungen sichtbar, teilbar und gesellschaftlich verhandelbar zu machen, die sich nur schwer in Sprache oder wissenschaftliche Kategorien übersetzen lassen.
Dabei verstehe ich Kunst nicht als Illustration bereits vorhandenen Wissens. Mich interessiert vielmehr, welches Wissen durch künstlerische Prozesse entstehen kann.

Community-Award
DigAMus-Award
2020 habe ich gemeinsam mit Kolleg:innen den DigAMus-Award gegründet – die erste Auszeichnung für digitale Angebote von Museen und Gedächtnisinstitutionen im deutschsprachigen Raum. Der Award vernetzt Kulturakteur:innen, macht innovative Projekte sichtbar und bietet Orientierung im digitalen Raum. Seit 2022 wird er vom Deutschen Museumsbund und seit 2025 von NFDI4Culture unterstützt.

