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Ferita d'Oro

Projektart

Steinskulptur | Alabaster | goldene Acrylfarbe

Datum

März 2026

Größe

ca. 12 kg
ca. 28 x 17 cm

Die Skulptur „Ferita d’Oro“ zeigt eine glatte, reduzierte Form aus Alabaster, die von einer unregelmäßigen Bruchstelle durchzogen ist. Eine feine, goldene Linie folgt diesem Bruch und macht ihn sichtbar.

Die äußere Form wirkt ruhig und geschlossen.
Erst bei näherem Hinsehen wird die Verletzung erkennbar, die das Innere freilegt. Die raue, offene Struktur steht im Kontrast zur weichen, polierten Oberfläche.

Die Arbeit bezieht sich auf die Erfahrung chronischer Schmerzerkrankungen wie Migräne. Sie verweist auf eine innere Zerrissenheit, die nach außen oft unsichtbar bleibt.

Die goldene Linie durchzieht den rohen Teil des Steins wie ein Faden. Sie verbindet nicht im Sinne einer Reparatur, sondern markiert eine Spur. Eine Spur dessen, was Teil des Körpers und der eigenen Geschichte ist.

Dabei verschiebt sich die Bedeutung des Bruchs:
Er steht nicht für Verlust, sondern für das, was bleibt. Für eine Form von Ganzheit, die Widersprüche einschließt.

„Ferita d’Oro“ verbindet Gegensätze:
Härte und Weichheit, Oberfläche und Tiefe, Verletzung und Form.

Die Arbeit versteht den Bruch nicht als Störung, sondern als Teil der Struktur. Etwas, das sichtbar wird – und dennoch trägt.

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